Bärlauch ist ein naher Verwandter von Lauch, Zwiebel und Knoblauch, unverwechselbar im Geruch, ein wahrer Schatz in der Küche und unglaublich vielseitig einsetzbar. Allseits bekannt ist natürlich das Bärlauchpesto, aber er kann so viel mehr – wer mutig ist, findet es heraus.
Schon als Kinder hiess es bei uns: «Heute ist ein schöner Tag für einen Waldspaziergang.» Der Holzkorb wurde gepackt, und los ging es. Bärlauch tritt meist in grossen Mengen auf und wächst bevorzugt in schattigen, feuchten Waldstücken oder entlang von Bächen oder Flüssen.
Aber Achtung! Wer ihn sammeln möchte, sollte sich damit auskennen, denn der Bärlauch hat zwei gefährliche Doppelgänger: Maiglöckchen und Herbstzeitlose sehen zum Verwechseln ähnlich aus, sind jedoch giftig. Bärlauch hat zwar einen unverwechselbaren Geruch, wenn man ihn zwischen den Fingern zerreibt. Tut man das aber mehrmals, haftet der Geruch an den Fingern und kann die Wahrnehmung verfälschen.
Die Bärlauch-Saison dauert von März bis April, sobald sich die Blüten gebildet haben, verliert der Bärlauch deutlich an Aroma, wodurch die Erntezeit begrenzt ist. Ein wunderbares Wildkraut, das vor dem Verzehr unbedingt gewaschen oder blanchiert werden sollte.
Rezepte:
